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ADS die Vorgeschichte

.... ich bin Maria, die Mutter von Jan. Jan ist jetzt mittlerweile 14 Jahre alt und er hat die Diagnose ADS von seinem Jugentherapeuten erhalten.

Wir sind eine gut situierte Familie. Jan hat noch eine Schwester, sie ist 24 Jahre alt und und zeigt keinerlei Auffälligkeiten.

Wir hätten nie gedacht das Jan ADS hat. Er war zwar schon immer ein Chaot aber sehr sozial, charmant und freundlich. Immer bemüht einen guten Eindruck zu hinterlassen. Aber Kinderzimmer aufräumen oder Pflichten erledigen, das gelang ihm noch nie.

Das Dilemma zeigte sich schon in der Grundschule. Er sollte eigentlich auf ein Gymnasium gehen. Aber wegen seiner Unruhe und der Unfähigkeit Stifte und die Schulmaterialien sortiert und geordnet mit in die Schule zu bringen, riet die Lehrerin zur Realschule. Hausaufgaben waren schon immer ein riesiges Problem und es war Jan oft kaum möglich diese zu erledigen.

Mit dem Wechsel zur Realschue wurden die Probleme dann schlimmer. Ein zusätzlicher Umzug 3 km weiter schmießen ihn lange Zeit total aus der Bahn.

Jan ist ein sehr hübscher Junge und in seinem Bestreben "anzukommen" suchte er in der Realschule insbesondere den Kontakt zu Mädchen aus der 9ten Klasse. Die Mädchen fanden es prima, die Jungs aus diesem Jahrgang nicht und so kam es zu einer bedrohllichen Aktion für Jan, die über Wochen anhielt und in einer Bedrohung mit Messer eskalierte. 

Erst dann erzählte er uns sein Leid. Ende des Liedes war, wir mussten ihn von der Schule nehmen und er bekam eine mittelgradige depressive Episode. Die Vorstellung bei einem Therapeuten ergab nichts außer diese Diagnose. Er war noch zu klein um Probleme aufarbeiten zu können oder zu wollen.

Damals äußerte er schon den Wunsch; Er wolle nur sein wie alle anderen. Ich verstand ihn und sein Problem überhaupt nicht.

Nach 3 Monaten wechselte er zu einer anderen Schule. Er zeigte sich erst zufrieden hatte aber seit diesem Zeitpunkt Schwierigkeiten soziale Kontakte zu knüpfen. Nicht weil man ihn nicht mochte, sondern weil er wohl seit diesem Erlebnis an einer Soziophobie litt. Er versuchte alle mögliche um sich bemerkbar zu machen. Er wurde zum Klassenclown, er versuchte sich durch Wissen über Drogen beliebt zu machen. Überhaupt war das Interesse an Drogen schon sehr stark bei ihm entwickelt in der 7ten Klasse. 

As er dann einmal in die Schule mit selbstgepflückten Gras ging und einem Schüler das als Marihuana vorstellte, kam es raus und er flog von dieser Schule so ziemlich direkt wieder runter. 

Da er mittlerweile sozial völlig isoliert war, überlegten wir uns ihn zu einer Privatschule mit Internat in unserer Nähe unterzubringen. Allerdings wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nichts über seine Sozialphobie. 

Das ist jetzt ca. 1 Jahr her. Dieses Jahr war durchwachsen. Er hatte endlich Freunde. Im Unterricht war er immer noch eine mittelmäßige Katastrophe. Allerdings durch die kleineren Klassen konzentrierter und ruhiger. Aber irgendwie auch rebellisch. Laut Internat darf er sich zum Beispiel die Haare nicht webniger als 1,5 cm schneiden lassen und er tat es trotzdem. Er weigerte sich auch seine Schulkleidung zu tragen und und und lauter Kleinigkeiten. Er lügte ständig und der Umgang im Internat war nicht besonders leicht für die Erzieher mit ihm. Aber ich vermisste auch eine gewissen Kompetenz bei den Erziehern.

Ich war über diesen Weg einerseits sehr betrübt, auf der anderen Seite konnte ich endlich mal wieder Luft holen und mich auf meinen Betrieb konzentrieren. Dies tat mir sehr gut. Vor 1 Woche ca. ist er nun auch da runtergeflogen. Diesesmal hatte er sich nicht nut gedanklich mit Marihuana befasst, sondern tatsächlich gekifft und wurde erwischt.

Es gab hier kein Erweichen bei dem Direktor und er ist nun raus. 

Wieder ein Schulwechsel und wie soll dieses Drama bitte weitergehen.

Jan geht seit ca 8 Wochen regelmäßig einmal die Woche zu einem Jugendtherapeuten. Er versteht sich prima mit ihm und hat in dieser Zeit erste Fortschritte gemacht. Regeln wie zum Beispiel Pünktlichkeit etc einzuhalten. Das ganze klappte nur mittelmäßig.Der Therapeut diagnostizierte eine Sozialphobie und eben eine Konzentrationsstörung und riet öfter zu Ritalin.

Ich weigerte mich erst einmal!

Wir stellten auch die Ernährung um, da er überhaupt kein Gemüse isst, gibt es seit ein paar Wochen morgens immer einen Smoothie mit Chiasamen. Chiasamen erhält sehr wichtige Nährstoffe, in gebaallter Form. Es ging Jan besser. zur Unterstüzung seiner Psyche gab ich ihm Liosam und Johanniskraut. Auch darauf sprach er sehr gut an. Aber nicht gut genug um

Erst als er letztens Exstacy ausprobierte, mit einer akuten Vergiftung und Überdosierung im KKH landete, der Therapeut mir erklärte, dass er sich unbewusst selbst zu medikamentieren versuchte, Jan mir erklärte er könne nicht mehr udn wolle dass es ihm endlich besser ging, besorgten wir das Ritalin.

 

Heute ist Tag 5 mit Ritalin

 

 

 

 

Maria am 22.5.15 07:57, kommentieren